Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 05.12.2014

„Einmal im Jahr kommt der Nikolaus. Mein Papa kommt jetzt öfter.“

 

 

 

 

Flechtwerk2+1 startet mit seinem neuen Erklärvideo

eine Kampagne für Kinder mit zwei Elternhäusern in Hessen.

Damit dieser Wunsch für Kinder nach der Trennung ihrer Eltern wahr wird, engagiert sich das im Frühjahr 2012 von Bundeskanzlerin Merkel mit dem "startsocial"-Bundespreis ausgezeichnete  "Besuchsprogramm für Kinder mit zwei Elternhäusern" mit dem Angebot "Mein Papa kommt".

Viele Kinder verlieren nach einer Trennung der Eltern die Verbindung zu einem Elternteil, insbesondere,  wenn dieser, meist der Vater, in weiter Ferne lebt und nur selten zum Umgangsbesuch kommen kann.

Das Kind hat gemäß der UN Kinderrechtskonvention und § 1626 BGB jedoch ein Recht, auch mit dem getrennt lebenden Elternteil verbunden zu sein.

Denn Kinder brauchen erst recht nach der Erfahrung der Trennung ihrer Eltern Vertrauen in die Tragfähigkeit von Beziehungen.

Für den getrennt lebenden Vater (oder die getrennt lebende Mutter) ist die Wahrnehmung des Umgangs andererseits eine Pflicht. Eine Pflicht allerdings, die organisatorisch und finanziell für viele Eltern auf Dauer nicht zu leisten ist.

Die gesellschaftlichen Strukturen sind noch nicht auf die im Rahmen der Trennung oft entstehende Multilokalität von Familie eingestellt. Die Angebote der Familienbildung erreichen die alleinlebenden Eltern nicht. Erziehungs- und Schulberatungsstellen sind am Umgangswochenende geschlossen. Die Begleitkosten des Umgangs über große räumliche Distanzen werden weder im Regelsatz Hartz IV, noch in der Unterhaltsberechnung der Düsseldorfer Tabelle berücksichtigt.

Die gemeinnützige Flechtwerk 2+1 gGmbH trägt dazu bei, dass Kinder mit zwei Elternhäusern in Hessen zukünftig ihre getrennt lebenden Eltern wieder häufiger und regelmäßiger treffen können. In der Regel liegt der monatliche Anreiseweg zwischen Vater und Kind dabei bei etwa 500km.

Ihr Besuchsprogramm "Mein Papa kommt" ermöglicht Vätern, zu ihren Kindern – trotz räumlicher Distanz – tragfähige Beziehungen aufzubauen.

Das Angebot:

- Bundesweit kostenfreie Übernachtungsmöglichkeiten bei ehrenamtlichen Gastgebern für besuchende Eltern am Wohnort des besuchten Kinder
- Am Besuchsort ein "Kinderzimmer auf Zeit" in Kindergärten, deren Räume am Wochenende zur Verfügung stehen
- Individuelles dreimonatiges Elterncoaching und praktische Hilfen im Alltag zur kindgerechten Gestaltung der Distanzbeziehung.

 

Zu diesem Zweck kooperiert die Flechtwerk 2+1 gGmbH mit der hessenstiftung –familie hat zukunft als "Hessenpate".

In den nächsten Wochen sollen Jugendämter, Familiengerichte und weitere wichtige Multiplikatoren in Hessen mit Hilfe eines "Erklärvideos" – dessen Produktion auch durch finanzielle Förderung der hessenstiftung sowie eine Sachspende von Playmobil realisiert werden konnte – verstärkt über das Besuchsprogramm von Flechtwerk2+1 informiert werden, um die Realisierung des Umgangsrechtes auch in multilokalen Familien zu ermöglichen.

Link zum Flechtwerk 2+1 / Mein Papa kommt- Erklärvideo: http://youtu.be/nV-z96rIWoE

Gesucht werden weitere ehrenamtliche Gastgeber in Hessen, d.h. Interessierte, die auf Anfrage Übernachtungsmöglichkeiten bereitstellen können. Auch Kindergärten für "Kinderzimmer auf Zeit" werden in Hessen gesucht.

Interessierte Jugendämter, Familiengerichte oder Einrichtungen der Jugendhilfe können selbstverständlich kostenlos Flyer bestellen.

Für den Vorstand der hessenstiftung – familie hat zukunft begrüßte Dr. Wolfgang Dippel, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, die Kooperation mit Flechtwerk2+1 für die weitere Verbreitung des Flechtwerk2+1-Besuchsprogramms und sagte: „Wir halten das Angebot für eine gelungene Form der Familienselbsthilfe, weil Familien sich ehrenamtlich für andere einsetzen und Beziehungsmöglichkeiten zwischen Kindern und Eltern eröffnen, die sonst vielleicht verschüttet würden. Deswegen unterstützt die Hessenstiftung die Initiative gern mit einer Förderung in Höhe von 10.000,- Euro.“

Jobst Münderlein, geschäftsführender Gesellschafter der FLECHTWERK 2+1 gGmbH, erkannte gerade in Hessen einen großen Bedarf für das bundesweite Angebot: „Wir können jetzt schon 400 Kindern die Besuche ihrer getrennt lebenden Eltern ermöglichen, dank der über 500 Gasteltern. Mit einer gezielten Werbung in einem zentralen Flächenland wie Hessen kommen wir dem Ziel näher, bis Ende 2015 ein Gastgebernetz von 1.500 Personen vorzuhalten.“ Die Gründerin der Initiative "Mein Papa kommt" und Gesellschafterin von Flechtwerk2+1, Annette Habert, ergänzte: „ Kinder, die keine Bindungssicherheit erfahren, werden keine Verbindlichkeit wagen können. Es darf uns also nicht egal sein, unter welchen Bedingungen Kinder nach der Trennung mit ihren Eltern verbunden bleiben.“

Die hessenstiftung – familie hat zukunft berät Politik und Gesellschaft, um eine familienfreundlichere Gesellschaft zu erreichen. Sie fördert in zahlreichen Maßnahmen mit Partnern der öffentlichen Hand und des gemeinnützigen Sektors ein sicheres und zukunftsorientiertes Lebensumfeld für Kinder und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Ziel, Lust auf Familie zu machen, fordert und fördert die Hessenstiftung neue Familienformen in ihrer Partnerschafts- und Erziehungskompetenz und will Familien mehr Zeit füreinander geben. Gleichzeitig tritt sie dafür ein, dass Kinder in Hessen Geborgenheit und Schutz in der Familie erleben, ihre Kompetenzen für die Zukunft entwickeln können und in ihrer Sicht ernst genommen werden. Ein besonderer Blick gilt dabei den Trennungsfamilien. Die hessenstiftung – familie hat zukunft wurde 2001 vom Land Hessen als Stiftung privaten Rechts gegründet.

Die Flechtwerk 2+1 gGmbH wurde 2012 von Annette Habert und Jobst Münderlein gegründet. Das Kernprojekt von Flechtwerk2+1 ist seit 2008 unter dem Slogan "Mein Papa kommt" bekannt geworden. Die Vermittlung kostenfreier Übernachtungsmöglichkeiten für Väter und Mütter, die ihr Kind nach einer Trennung oder Scheidung in der Ferne besuchen wollen, wurde 2012 von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem startsocial Bundespreis ausgezeichnet. Der Claim "Für Kinder mit zwei Elternhäusern" setzt konsequent den Ansatz der Flechtwerk-Arbeit um. Er nutzt das kraftvolle Bild des "Elternhauses", beschönigt aber nicht die Brüche und Verwundungen, die es im Zusammenhang mit der Trennung des Elternpaares gibt.

 

Pressemitteilung vom 14. Mai 2014

 

 

 

 

 

Familien helfen Familien in Trennungssituationen

Hessenstiftung und Flechtwerk2+1 kooperieren für Kinder mit zwei Elternhäusern. 10.000,- Euro Anschubhilfe stellt die Stiftung zur Verfügung.

 

Bensheim, München, 14.05.2014. Anlässlich des Internationalen Tags der Familie am 15. Mai 2014 gaben die hessenstiftung –familie hat zukunft und die Flechtwerk2+1 gGmbH ihre Zusammenarbeit bekannt, um zeitgemäß auf familienpolitische Herausforderungen zu antworten. Angesichts der verschiedenen Familienkonstellationen nach Trennung oder Scheidung richten beide Organisationen ihr Augenmerk auf das Kindeswohl und den Wunsch des Kindes nach bleibendem Kontakt und Umgang. Kinder und getrennt lebende Eltern brauchen stabile Bindungen und die Gewissheit, dass jeder von ihnen auch weiterhin in das Beziehungsgeflecht einer tragenden Gemeinschaft eingebunden ist.

 

Durch die Zusammenarbeit wird die hessenstiftung – familie hat zukunft "Hessenpate" für das Flechtwerk-Besuchsangebot für Kinder mit zwei Elternhäusern. In den nächsten Wochen sollen Jugendämter und Familiengerichte in Hessen verstärkt über das Besuchsprogramm von Flechtwerk2+1 informiert werden, das getrennt lebende, besuchende Väter und Mütter in ihrer Elternschaft stärkt.

Das Programm steht auf drei Säulen:

 

- Flechtwerk2+1 bietet Vätern und Müttern nach Trennung oder Scheidung bundesweit kostenfreie Übernachtungsmöglichkeiten, damit sie ihr Kind in einer entfernten Stadt besuchen können.

 

- Flechtwerk2+1 vermittelt am Besuchsort ein "Kinderzimmer auf Zeit". Kinder können mit Papa oder Mama ungestört basteln, kuscheln oder spielen - fast wie zuhause!

 

- Flechtwerk2+1 stärkt getrennt lebende Väter und Mütter durch individuelles Elterncoaching und praktische Hilfen im Alltag.

 

Gesucht werden für Hessen weitere Gastfamilien, d.h. Interessierte, die Übernachtungsmöglichkeiten bereitstellen können. Durch das kostenfreie Angebot der Gasteltern kann für getrennt lebende Väter und Mütter die Besuchsschwelle gesenkt und ihr Armutsrisiko gemindert werden. Informationen finden sich unter www.mein-papa-kommt.de bzw. www.flechtwerk2plus1.de.

 

Für den Vorstand der hessenstiftung – familie hat zukunft begrüßte Dr. Wolfgang Dippel, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, die Zusammenarbeit für die weitere Verbreitung des Flechtwerk2+1 Besuchsangebots und sagte: „Wir halten das Angebot für eine gelungene Form der Familienselbsthilfe, weil Familien sich ehrenamtlich für andere einsetzen und Beziehungsmöglichkeiten zwischen Kindern und Eltern eröffnen, die sonst vielleicht verschüttet würden. Deswegen unterstützt die Hessenstiftung die Initiative gern mit einer Anschubförderung in Höhe von 10.000,- Euro.“

 

Jobst Münderlein, geschäftsführender Gesellschafter der FLECHTWERK 2+1 gGmbH, erkannte gerade in Hessen einen großen Bedarf für das bundesweite Angebot: „Wir können jetzt schon 400 Kindern die Besuche ihrer getrennt lebenden Eltern ermöglichen, dank der über 500 Gasteltern. Mit einer gezielten Werbung in einem zentralen Flächenland wie Hessen kommen wir dem Ziel näher, bis Ende 2015 ein Gastgebernetz von 1.500 Personen vorzuhalten.“ Die Gründerin und Gesellschafterin von Flechtwerk2+1, Annette Habert, ergänzte: „Es darf uns nicht egal sein, unter welchen Bedingungen Kinder nach der Trennung mit ihren Eltern verbunden bleiben. Sie brauchen ein Flechtwerk mit der Perspektive ‚2+1‘.“

 

Neben den regelmäßigen Besuchen ist es für Eltern in Trennungssituationen besonders schwierig, die Beziehung zu ihrem Kind über Distanz aufrechtzuerhalten und zu pflegen. Dafür bietet Flechtwerk2+1 ein dreimonatiges individuelles Elterncoaching per Telefonhotline an.

 

 

Die hessenstiftung – familie hat zukunft berät Politik und Gesellschaft, um eine familienfreundlichere Gesellschaft zu erreichen. Sie fördert in zahlreichen Maßnahmen mit Partnern der öffentlichen Hand und des gemeinnützigen Sektors ein sicheres und zukunftsorientiertes Lebensumfeld für Kinder und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Ziel, Lust auf Familie zu machen, fordert und fördert die Hessenstiftung neue Familienformen in ihrer Partnerschafts- und Erziehungskompetenz und will Familien mehr Zeit füreinander geben. Gleichzeitig tritt sie dafür ein, dass Kinder in Hessen Geborgenheit und Schutz in der Familie erleben, ihre Kompetenzen für die Zukunft entwickeln können und in ihrer Sicht ernst genommen werden. Ein besonderer Blick gilt dabei den Trennungsfamilien. Die hessenstiftung – familie hat zukunft wurde 2001 vom Land Hessen als Stiftung privaten Rechts gegründet.

 

 

Die Flechtwerk 2+1 gGmbH wurde 2012 von Annette Habert und Jobst Münderlein gegründet. Das Kernprojekt von Flechtwerk2+1 ist seit 2008 unter dem Slogan "Mein Papa kommt" bekannt geworden. Die Vermittlung kostenfreier Übernachtungsmöglichkeiten für Väter und Mütter, die ihr Kind nach einer Trennung oder Scheidung in der Ferne besuchen wollen, wurde 2012 von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem startsocial Bundespreis ausgezeichnet. Der Claim "Für Kinder mit zwei Elternhäusern" setzt konsequent den Ansatz der Flechtwerk-Arbeit um. Er nutzt das gute alte Bild des "Elternhauses", beschönigt aber nicht die Brüche und Verwundungen, die es im Zusammenhang mit der Trennung des Elternpaares gibt.

 

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Pressemitteilung vom 20.10.2012


 

 

 

 

 

 

mein papa kommt distanziert sich von rechtsradikalen Manipulationsversuchen beim Online-Abstimmungsprozess um den Dt. Engagementpreis 2012. 

 

München, 21. Oktober 2012 Als einer der 10 Finalisten um den Dt. Engagementpreis 2012 hat sich Annette Habert als Initiatorin von "mein papa kommt" entschieden, ihre Teilnahme an der Abstimmung um den Publikumspreis unter neue Vorzeichen zu setzen.

 

Aus rechtsextremen Kreisen hatte es Stimmabgaben für die "Interessengemeinschaft Golzheim aktiv" gegeben, um einen Sieg des anderen Finalisten "Storch Heinar/Endstation rechts", einer Initiative gegen Rechtsradikalismus, zu verhindern. Die "Interessengemeinschaft Golzheim aktiv" hat deshalb inzwischen ihre Teilnahme an der Abstimmung um den Dt. Engagementpreis zurückgezogen.

 

Um ein ebenso deutliches Zeichen gegen Rechtsradikalismus zu setzen und um einer möglichen Instrumentalisierung der Initiative "mein papa kommt" durch Stimmabgaben aus rechtsextremen Kreisen zuvorzukommen, erklärt Annette Habert bereits jetzt, dass sie im Falle eines überraschenden Sieges das Preisgeld mit den Finalisten "Storch Heinar/ Endstation rechts" teilen wird.

 

"Wir engagieren uns für Kinder mit zwei Elternhäusern. Unser Weg führt geradeaus und nicht nach rechts"", Annette Habert, Initiatorin von "mein papa kommt".

 

mein papa kommt setzt sich dafür ein, dass Eltern mit ihren Kindern auch nach einer Trennung oder Scheidung verbunden bleiben können. Die Initiative mein papa kommt vermittelt bundesweit kostenfreie Übernachtungsmöglichkeiten an Eltern, die ihr Kind nach Trennung oder Scheidung in einer fremden Stadt besuchen. Seit Ende 2011 hat sich die Zahl der registrierten Väter, Mütter und ehrenamtlichen Gastgeber verdoppelt. Auch aus dem Ausland werden Eltern vermittelt, die ihr Kind in Deutschland besuchen.

 

Pressekontakt  

Dipl.-Rel.Päd. Annette Habert / Dipl.-Soz. Jobst Münderlein
E: habert@flechtwerk-ggmbh.de T: +49 (0)179 / 3297011 


Pressemitteilung vom 30. April 2012

Bei der Münchner Initiative „mein papa kommt“ sind vor allem die Kinder die Sieger / Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zeichnet das herausragende Sozialprojekt aus.

"mein papa kommt" ist Bundessieger 2012; Foto: Thomas Effinger
"mein papa kommt" ist Bundessieger 2012; Foto: Thomas Effinger

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Schirmherrin des sozialen Businessplan-Wettbewerbs startsocial, hatte am 18. April 2012 zur Preisverleihung an die überzeugendsten Wettbewerbsprojekte in das Bundeskanzleramt eingeladen. Ziel des bundesweiten Wettbewerbs startsocial ist es, soziale Ideen und Projekte mit dem wirtschaftlichen Know-how freiwillig engagierter Experten zu unterstützen und so das zivilgesellschaftliche Engagement in Deutschland nachhaltig zu fördern. "mein papa kommt“ und sechs Bundessieger erhielten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 5.000 EUR.

 

„Familie – so die gängige Meinung in Deutschland – ist Privatsache. Wie schön, dass der Preisträger "mein papa kommt" eine komplett andere Vision unserer Gesellschaft vorlebt. Sie haben ein Herz für "Familien mit zwei Elternhäusern", wie Sie sie nennen. Sie übernehmen mit einem innovativen, mutigen und sehr pragmatischen Projekt Verantwortung für Familien in Turbulenzen nach einer Trennung oder Scheidung und helfen vor allem den Kindern damit.“  (Laudatorin, Rose Volz-Schmidt, Initiatorin und Geschäftsführerin der wellcome gGmbH)

 

Das Projekt "mein papa kommt“ vermittelt seit 2009 bundesweit Gastgeber, die kostenfreie Übernachtungszimmer für Väter oder Mütter anbieten, deren Kinder nach der Trennung der Eltern in einer anderen Stadt leben. Das Projekt stärkt alleinlebende Väter und Mütter in ihrer Elternschaft und fördert den Bindungsaufbau zum besuchten Kind oder Jugendlichen. Es senkt die Besuchsschwelle und mindert das Armutsrisiko bei alleinlebenden Vätern und Müttern, da diese finanziell entlastet werden. Ergänzend bietet das Projekt Zugänge zu Angeboten der familienbezogenen Erwachsenenbildung, der schulischen Elternarbeit sowie der Begleitung von Lebensübergängen.

 

Das Angebot von "mein papa kommt" wurde über die Vermittlung kostenfreier Übernachtungsplätze hinaus um das Konzept "SpielRaum für Kinder mit zwei Elternhäusern“ für besuchende Eltern und ihre Kinder erweitert. Bundesweit haben sich bisher 310 Gastgeber und 117 Eltern registriert. Wöchentlich erreichen die Initiatorin neue Anfragen. Selbst aus dem Ausland werden Eltern an Gastgeber vermittelt, um ihre Kinder in Deutschland zu besuchen.

 

startsocial Bundespämierung 2011/2012, Foto: Thomas Effinger
startsocial Bundespämierung 2011/2012, Foto: Thomas Effinger

 

Unterstützt wurde die Initiative 2011 durch eine Anschubfinanzierung der Helmut Mader-Stiftung und aus Sachmitteln der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. Experten der Allianz SE und des Deutschen Jugendinstituts hatten die Initiative im Rahmen von startsocial gecoacht. Die noch immer weitgehend ehrenamtlich geleistete Arbeit ist künftig in der gemeinnützigen GmbH "Flechtwerk" verankert. Um dem hohen Bedarf der betroffenen Familien gerecht zu werden, werden weitere Partner gesucht.

 

Kostenfreie Übernachtungszimmer für Eltern in Trennung: Kinder brauchen stabile Bindungen und die Gewissheit, dass sie auch weiterhin in das Beziehungsgeflecht einer tragenden Gemeinschaft eingebunden sind.

 

“Das macht Mut, gibt Gelassenheit und damit die notwendige Energie, um das zu bleiben, was man ist: Ein Elternteil, der für sein Kind da sein möchte.“ (Rose Volz-Schmidt in ihrer Laudatio bei der Bundesprämierung am 18. April 2012 im Bundeskanzleramt)

 

Weitere Informationen finden Sie im Anhang und auf unserer Webseite www.mein-papa-kommt.de.

 

Gerne vermitteln wir Ihnen auf Anfrage auch Kontakte zu besuchenden Eltern oder Gastgebern.

 

Ansprechpartner für Journalisten:

  • Annette Habert, Initiatorin, Tel.: +49 (0)179 - 3297011
  • Jobst Münderlein, Geschäftsführer, Flechtwerk 2+1 gemeinnützige GmbH i.G.,Tel.: +49 (0)171 - 7221164
  • E-Mail: presse@mein-papa-kommt.de