FAQ - Antworten auf allgemeine Fragen

Was macht Mein Papa kommt?
Mein Papa kommt ist die Initiative der gemeinnützigen Flechtwerk 2+1 gGmbH. Viele Trennungskinder in Deutschland leben oft hunderte Kilometer von einem Elternteil entfernt und längst nicht alle Eltern können sich die mit der geografischen Distanz verbundenen Übernachtungs- und Fahrtkosten leisten. Eine Mitgliedschaft bei Mein Papa kommt kostet 12,- EUR/Monat und bietet Vätern und Müttern folgende Hilfe und Entlastung:
  • kostenfreie Übernachtungen bei privaten Gastgebern, damit der getrennt lebende Elternteil sein Kind in einer entfernten Stadt trotz finanzieller Engpässe regelmäßig besuchen kann.
  • Kinderzimmer auf Zeit, damit Kinder mit Papa oder Mama ungestört basteln, kuscheln oder spielen können - fast wie zu Hause!
  • individuelle pädagogische Eltern-Begleitung und praktische Hilfen im Alltag.
Mit unserem Umgangskostenrechner lässt sich der finanzielle Vorteil einer Mitgliedschaft schnell und einfach ausrechnen. Dank unseres Kooperationspartners Flixbus bieten wir darüber hinaus auch Ermäßigungen bei der An- und Abreise zum Wohnort des Kindes mit dem Bus.

 

Im April 2012 wurde Mein Papa kommt durch Bundeskanzlerin Merkel mit dem Bundespreis von startsocial ausgezeichnet und war Preisträger „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ in 2017.

Wer ist die Flechtwerk 2+1 gGmbH?
Flechtwerk 2+1 ist eine gemeinnützige GmbH und Träger des Besuchsprogramms Mein Papa kommt. Das Unternehmen wurde 2012 von der Religionspädagogin Annette Habert und dem Soziologen Jobst Münderlein gegründet. Es hat seinen Sitz in München. Annette Habert ist Ashoka-Fellow und Initiatorin von Mein Papa kommt und Gesellschafterin der Flechtwerk 2+1 gGmbH. Jobst Münderlein ist geschäftsführender Gesellschafter. Beide sind bzw. waren selbst Alleinerziehende und kennen die Sorgen und Probleme von Familien mit zwei Elternhäusern aus dem eigenen Erleben.
Was bewirken Mein Papa kommt und Flechtwerk 2+1? Wie hilft es Kindern?
Warum ist Mein Papa kommt als gGmbH organisiert?
Mein Papa kommt ist eine sozialunternehmerische Initiative. D.h. wir wollen mittelfristig finanziell unabhängig anderen helfen können. Als gemeinnütziges Sozialunternehmen arbeiten wir nicht profitorientiert - aber möglichst wirtschaftlich und zum Wohle der Kinder mit zwei Elternhäusern.
Wie finanziert sich Mein Papa kommt? Wer sind die Förderer und Partner von Flechtwerk 2+1?
Die Mitgliedsbeiträge von Vätern und Müttern, die unser Angebot nutzen, decken nur zu einem geringen Teil unsere Kosten. Mein Papa kommt ist auf Fördergelder und Spenden angewiesen. Unsere Hauptförderer sind die beiden gemeinnützigen, philantropischen Organisationen Ashoka und auridis gGmbH. Die Ashoka Deutschland gGmbH ist ein gemeinnütziger Unterstützungsverbund zugunsten von sozialen Start-ups. Die auridis gGmbH ist eine gemeinnützige, von der Unternehmensgruppe ALDI SÜD in Deutschland finanzierte gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung die bundesweit auch noch viele andere wichtige Hilfsorganisationen im Bereich der frühkindlichen Entwicklung unterstützt. Zahlreiche weitere Förderer und Pro-Bono Partner haben uns geholfen, unseren Platz als bundesweit aktive Unterstützungsstruktur für Kinder mit zwei Elternhäusern und deren durch große räumliche Entfernungen getrennt lebende Eltern einzunehmen. 
Was macht Mein Papa kommt nicht?
Wir lösen keine Paarkonflikte und ergreifen auch nicht Partei. Wir mischen uns nicht in laufende gerichtliche Auseinandersetzungen der betroffenen Familien ein, verweisen bei rechtlichen Fragen aber gerne an geeignete Anwälte, Mediatoren und Beratungseinrichtungen. Wir bieten auch keine therapeutische Begleitung an. Wohl aber bieten wir Orientierung, Tipps und Kontakte.
Welches Umgangsmodell ist das Beste? Wie positioniert sich Flechtwerk 2+1 zur Diskussion um die Doppelresidenz?
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