Jobst Münderlein

Geschäftsführender Gesellschafter

Warum braucht die Welt "Mein Papa kommt?"

Weil unsere Gesellschaft strukturell noch nicht auf Familien eingestellt ist, die an mehreren Orten stattfindet. Das gilt ganz besonders nach einer Trennung der Eltern, wenn ein Elternteil weit entfernt lebt.

Wenn ich Familienminister wäre, würde ich...

Frauen und Männer dazu einladen, in Gleichstellungsstellen gemeinsam für das Wohl

unsere Familien zu sorgen.

Eine typische Stunde in meinem Arbeitsalltag...

gibt es eigentlich nicht. In einem so dynamischen kleinen Sozialunternehmen packen wir alle an,

wo es gerade wichtig ist.

Die drei wichtigsten Dinge bei der Arbeit...

den Fokus halten auf unser strategisches Ziel, möglichst vielen Kindern mit zwei Elternhäusern den Kontakt zu ihrem weit entfernt lebenden Elternteil zu ermöglichen.

Und dabei offen und pragmatisch mit den sich immer wieder ändernden Erfordernissen eines Sozialunternehmens umzugehen.

Am meisten Spaß macht mir...

ein gutes Tischtennis-Match zwischendurch mit unseren Werkstudenten.

An "Mein Papa kommt" gefällt mir besonders...

die wunderbare Kreativität, die viele Eltern entwickeln, um selbst in den unmöglichsten Situationen für sich und ihr Kind trotz oft sehr schwieriger Umstände Schönheit in diese Welt zu bringen.

Was mich persönlich mit "Mein Papa kommt" verbindet, ist...

die Erfahrung, mich an mehreren Orten zuhause fühlen zu können.

Als Kind habe ich mir am meisten von meinen Eltern gewünscht...

dass sie mich in meiner Einzigartigkeit hören und sehen und dabei zu mir stehen.

Ich wünsche meinen (zukünftigen) Kindern, ...

das Glück, in unseren turbulenten und oft verstörenden Zeiten einen Platz zu finden, der es ermöglicht, eigene Träume wahr werden zu lassen und dabei auch zukünftigen Generationen Entfaltungsmöglichkeiten garantiert.

 

Wann ist man ein "guter" Vater oder eine "gute" Mutter?

... wenn wir unseren Kindern Zärtlichkeit und Respekt gegenüber sich selbst und ihren Mitmenschen vermitteln ... und der Funken der Neugier auf das Leben überspringt.    

Mein Lieblingszitat ist...

„Was ist das Schwerste von allem? Was dir das Leichteste dünket:

Mit den Augen zu sehn, was vor den Augen dir lieget.“

(Goethe, Xenien aus dem Nachlaß 45)